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Unsere Weihnachtsüberraschung ist die zweite Ausgabe des Heimat Zines in digitaler Form. Obwohl noch nicht restlos verkauft, wollen wir euch diese nicht verwehren. Wir wünschen euch viel Spaß beim Blättern und wünschen euch frohe Weihnacht!


Foto: Heimat Zine

HEIMAT ZINE RELEASE – 26 & 27/10/13



Heimat Zine goes Zinefest! Am 26. und 27. Oktober findet das Zinefest in Berlin in den Mehringhöfen statt. Rund fünfzig Teilnehmer aus verschiedenen Ländern werden da sein und handgemachte Kostbarkeiten verkaufen. Wir werden mit unserer zweiten Ausgabe dort sein. Premiere! Kommt doch mal vorbei. Wir freuen uns auf euch!

Hier geht's zu unserer Facebook-Veranstaltung.


Aufruf zum zweiten Heimat Zine

Es ist wieder soweit: Das Heimat Zine geht in die zweite Runde und damit auch der Aufruf, eure Eindrücke und Anregungen mit uns zu teilen. Wir haben ein paar Fragen an euch und sind schon auf neue Texte, Fotos und Illustrationen (und alle anderen kreativen Dinge, die euch dazu einfallen) gespannt. Ihr könnt euch auch gern eine Frage heraussuchen und darauf ausführlicher antworten. Schreibt uns an heimat.magazin@gmail.com.


1. Hast du ein Geschirrstück, Besteck oder Küchenutensil, das du besonders gern benutzt? Verbirgt sich dahinter eine Geschichte?

2. Was ist ein typisches Gericht aus deiner Gegend? Gibt es Sprichwörter über das Essen oder besondere Ausdrücke, die man nur in deiner Region kennt?

3. Welche Düfte / Gerichte / Gewürze etc. verbindest du mit deiner Kindheit?

4. Worauf achtest du beim Einkaufen / Kochen / Essen?


Da wir uns über alles freuen, das uns inspiriert und unseren Blickwinkel schärft und erweitert, könnt ihr uns ebenso einfach eure Gedanken schicken, auch wenn ihr sie nicht auf dem Blog veröffentlicht wissen möchtet. Bitte gebt uns dann einfach in der Mail Bescheid.


***


It’s happening: Currently we are brainstorming for our second issue of the Heimat Zine! Now we are in search of your impressions and suggestions once again. We came up with a few questions and are already thrilled to receive your general feedback, texts, photographies and illustrations, as well as any other creative contribution that comes to your mind. You are also very welcome to pick a question that especially strikes your fancy or triggers your output and concentrate on that particularly.


1. Do you have a favourite piece of crockery, cutlery or kitchenware? Is there a story behind it?

2. What is a typical dish from your area? Are there any sayings about food oder specific expressions that are only known in your region?

3. Thinking of your childhood, which aromas, dishes or spicery etc. are related to it?

4. What do you pay special attention to when you are buying food for / preparing / having your meals?


We are grateful for any input that inspires us and broads our minds. Thus, feel free to tell us your thoughts even if you do not wish to see them to be published on our blog! A brief notice in your E-mail will do. All of your answers are in good hands at heimat.magazin@gmail.com.

    
Foto: Heimat Zine

Reisen



Kosmopolitismus (von griechisch κόσμος kósmos‚ Weltordnung, Ordnung, Welt‘ und πολίτης polítis‚ Bürger), auch Weltbürgertum, ist eine philosophisch-politische Ideologie, die den ganzen Erdkreis als Heimat betrachtet. [sagt Wikipedia]

Hin und wieder wird uns die Stadt zu klein. Wir lesen posts von Leuten, die in der Weltgeschichte herumgondeln, sind neidisch und denken an das Gefühl von Sonne, die die Haut wärmt und den Klang fremder Sprachen. Dies könnte einem durchaus den Tag versauen, weil man stattdessen ein Buch schreiben oder Menschenleben retten muss. Doch Freunde des Weltbürgertums. Rettung naht:

Dem Fernweh kann Abhilfe geschaffen werden!

Mit der transparenten Heimat-Karte wird jeder Ort, sei er noch so klein oder provinziell, jedes Foto
und jeder Wohnungsgrundriss mit sofortiger Wirkung globalisiert und ebenso legitim zum Individualkosmos erklärt. Dazu dem Zine die Konturkarte entnehmen, deckungsgleich auf eine Unterlage eigener Wahl legen, nach guter alter Grundschulmanier eine/n Stadt Land Fluss aussuchen und mit einer Stecknadel durch das Transparentpapier auf die Unterlage pieksen.

Hier das vollständige how-to in 12 Schritten:

1. Sich davon beeindrucken lassen, wie nah Kathmandu, Kyushu und Seattle auf einmal erscheinen,  wenn man diese einfach auf den eigenen U-Bahn- Fahrplan überträgt

2. Hinfahren, -radeln oder –laufen

3. Sich auf dem Weg mittels autogenem Trainings in Reisestimmung begeben

4. Dazu diesen Song hören 

5. Ankommen

6. Ein Foto machen und unter Angabe des besuchten Ortes und der aktuellen Umgebung an heimat.magazin@gmail.com schicken

7. Als Weltbürger fühlen

8. Postkarten verschicken, auf denen unnützes Zeug wie das Wetter und landestypisches Essen thematisiert werden ODER

9. Im Vorfeld gern einen Satz in der Landessprache des Ortes, den man besucht, auswendig lernen und dort dann wild in der Gegend herumschreien ODER

10. Ein Getränk zu sich nehmen

(je nachdem, ob man travel style-technisch eher den Prestige-Zeigefreudigen, den Globetrotter oder Hedonisten gibt)

11. Langsam schon wieder auf zu Hause freuen 

12. (Und darüber, dass man dorthin nicht lange braucht und weder Koffer schleppen, Jetlag kompensieren noch dröge Souvenirs erstehen muss)

Erklärt eure Umgebung zu eurer eigenen Welt. Macht sie euch vertraut und vertraut euch gleichermaßen auch ihr an. Flaniert, bleibt stehen und lasst passieren. Und liefert euch nie wieder hilflos der Sehnsucht nach dem weit weit weg aus.

Inspiriert von Baudelaires Flaneur/Passante und latourex. Danke, BMW.

Fotos: Heimat Zine

Entdeckt: Ein Buch über Heimat

Marie Snauwaert und Stephanie Sabatier haben sich ebenfalls mit dem spannenden Thema Heimat beschäftigt. Es ist ein Buch daraus entstanden, welches auf den Bildern und Textfragmenten ihres Briefverkehrs besteht. Wir mögen die Idee dahinter. Und die Umsetzung auch.